Datenschutzerklärung

Stempelkarte von QWERTZ3

1. Wer für deine Daten verantwortlich ist

Die digitale Stempelkarte wird dir von folgendem Betrieb angeboten:

Café Demo (Musterbetrieb)
Berlepschstraße 1 14165 Berlin
bond76229@gmail.com

Dieser Betrieb ist Verantwortlicher im Sinne der DSGVO für die Daten deiner Stempelkarte. Er entscheidet, dass es eine Stempelkarte gibt, wie viele Stempel es braucht und welche Prämie es gibt.

Die technische Plattform betreibt in seinem Auftrag:

Benedict Herrnleben
Digitale Stempelkarten
Berlepschstraße 1, 14165 Berlin
E-Mail: hello@stempelkarten.store

Für den technischen Betrieb der Plattform (Server, Protokolle, Zugänge für das Personal) ist Benedict Herrnleben selbst Verantwortlicher. Datenschutzanfragen kannst du an beide richten. Einfachster Weg: hello@stempelkarten.store.

2. Name und E-Mail nur, wenn du willst

Beim Anlegen der Karte werden weder Telefonnummer noch Zahlungsdaten abgefragt, und ein Nutzerkonto gibt es nicht.

Bietet der Betrieb es an, kannst du freiwillig einen Namen und eine E-Mail-Adresse hinterlegen. Gespeichert wird nur, was du selbst einträgst und wofür du das Häkchen setzt. Ohne Angabe funktioniert die Karte genauso.

Der Name steht dann auf der Karte, auch auf der Apple Watch, und das Personal sieht ihn beim Stempeln. Die E-Mail-Adresse dient allein dazu, sie einmal zu bestätigen und dir die Karte auf einem neuen Gerät wiederherzustellen. Werbung oder sonstige Mails bekommst du nicht.

Ändern oder löschen kannst du beides jederzeit selbst, über den Link „Deine Angaben“ auf der Rückseite deiner Wallet-Karte.

Dieser Betrieb fragt zurzeit weder nach einem Namen noch nach einer E-Mail-Adresse.

3. Welche Daten verarbeitet werden

a) Kartendaten

Pro Karte werden gespeichert: eine zufällig erzeugte Kartennummer, ein Zugangs-Token für die Aktualisierung in der Wallet, der aktuelle Stempelstand, die Anzahl eingelöster Prämien sowie Datum und Uhrzeit der einzelnen Stempel- und Einlösevorgänge.

b) Wallet-Registrierung

Fügst du die Karte zu Apple Wallet hinzu, übermittelt dein Gerät eine Geräte-Kennung und einen Push-Token an die Plattform. Nur damit kann sich der Stempelstand auf deinem Gerät aktualisieren. Entfernst du die Karte aus der Wallet, meldet sich das Gerät ab und die Registrierung wird gelöscht. Bei Google Wallet erfolgt die Aktualisierung über die Google-Wallet-Schnittstelle, es wird kein Gerätetoken bei der Plattform gespeichert.

c) Server-Protokolle

Beim Aufruf der Seiten verarbeitet der Server technisch bedingt deine IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, die aufgerufene Adresse, den Browsertyp und den Statuscode. Diese Protokolle dienen der Sicherheit und Fehlersuche.

d) Personal-Zugang

Mitarbeitende des Betriebs melden sich am Scanner mit einem Kennwort an. Dabei wird ein technisch notwendiges Sitzungs-Cookie gesetzt. Fehlversuche werden mit IP-Adresse gespeichert, um Missbrauch zu verhindern. Die Sperre gilt 15 Minuten, die Einträge werden spätestens nach 7 Tagen gelöscht. Das betrifft nur das Personal, nicht dich als Kunde.

e) Einwilligung in Nachrichten

Setzt du beim Anlegen der Karte das Häkchen für Nachrichten, werden zusätzlich gespeichert: dass du eingewilligt hast, der Zeitpunkt und der genaue Wortlaut des Einwilligungstexts, den du gesehen hast. Ohne Häkchen wird nichts davon gespeichert.

Hat der Betrieb die Bitte um eine Bewertung eingeschaltet, kommen zwei Zeitstempel dazu: wann die einmalige Bitte fällig ist und wann sie gesendet wurde. Der zweite Zeitstempel sorgt dafür, dass es bei genau einer bleibt.

f) Schutz vor Missbrauch beim Anlegen der Karte

Beim Anlegen einer Karte werden deine IP-Adresse, der Betrieb und der Zeitpunkt gespeichert, um Missbrauch zu verhindern, etwa das massenhafte automatische Anlegen von Karten. Diese Einträge sind nicht mit deiner Karte verknüpft und werden spätestens nach 7 Tagen gelöscht. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse an einem sicheren und stabilen Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

g) Name und E-Mail-Adresse, wenn du sie hinterlegst

Trägst du beim Anlegen der Karte einen Namen oder eine E-Mail-Adresse ein und setzt das Häkchen dafür, werden zusätzlich gespeichert: der Anzeigename, die E-Mail-Adresse, der Zeitpunkt ihrer Bestätigung sowie der Zeitpunkt und der genaue Wortlaut des Einwilligungstexts, den du gesehen hast. Ohne Häkchen wird nichts davon gespeichert.

Beantragst du die Wiederherstellung einer Karte, werden deine IP-Adresse, der Betrieb, der Zeitpunkt und eine verschlüsselte Kennung deiner E-Mail-Adresse gespeichert, um Missbrauch zu verhindern. Die Adresse selbst steht nicht in diesem Protokoll, und die Einträge werden spätestens nach 7 Tagen gelöscht.

4. Wofür und auf welcher Grundlage

Die Kartendaten dienen ausschließlich dem Betrieb der Stempelkarte: Stempel zählen, Prämie einlösen, Kartenstand in der Wallet aktuell halten. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsverhältnisses, das du mit dem Anlegen der Karte eingehst).

Die Wallet-Registrierung ist für die Aktualisierungsfunktion technisch zwingend erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).

Server-Protokolle und Schutz vor Missbrauch beruhen auf berechtigtem Interesse an einem sicheren und stabilen Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Es findet keine Profilbildung statt. Die für die Wallet-Karte nötigen Daten, darunter der Karteninhalt und die technischen Kennungen deiner Karte, sehen Apple beziehungsweise Google; sie sind dafür eigene Verantwortliche (siehe Abschnitt 5). Darüber hinaus werden die Daten nicht an Dritte zu deren eigenen Zwecken weitergegeben. Nachrichten mit Aktionen und Angeboten bekommst du nur, wenn du dem ausdrücklich zugestimmt hast (siehe unten).

Nachrichten auf der Stempelkarte (nur mit Einwilligung)

Der Betrieb kann kurze Nachrichten über Aktionen und Angebote an deine Stempelkarte senden. Sie erscheinen direkt in der Wallet auf der Karte – es wird dafür keine E-Mail-Adresse und keine Telefonnummer benötigt. Das passiert ausschließlich, wenn du beim Anlegen der Karte das entsprechende Häkchen gesetzt hast. Das Häkchen ist nie vorausgewählt, und die Karte funktioniert ohne Häkchen genauso.

Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG). Wie oft der Betrieb schreibt, entscheidet er selbst; du kannst die Nachrichten jederzeit abbestellen.

Bitte um eine Bewertung. Zu diesen Nachrichten gehört auch eine einmalige Bitte, den Betrieb bei Google zu bewerten. Sie erscheint zeitversetzt nach einem Besuch, an dem du einen Stempel bekommen hast; wie lange danach, stellt der Betrieb ein. Jede Karte erhält höchstens eine solche Bitte, danach nie wieder. Auch sie geht nur an Karten, deren Einwilligungstext sie ausdrücklich nennt, und sie erscheint wie jede andere Nachricht direkt auf der Karte. Ob du eine Bewertung abgibst, bleibt dir überlassen und wirkt sich auf deine Stempel nicht aus. Der Widerruf läuft denselben Weg wie unten beschrieben: über den Link „Nachrichten abbestellen“ auf der Rückseite deiner Karte.

Anzeige in Ladennähe. Wenn ein Betrieb diese Funktion verwendet, schreibt die Plattform ausschließlich die geografischen Koordinaten des Ladenstandorts in die Wallet-Karte. Apple Wallet beziehungsweise Google Wallet gleicht diese Angaben auf deinem Gerät mit dessen aktuellem Standort ab und kann die Karte in Ladennähe auf dem Sperrbildschirm anzeigen. Dein aktueller Standort, deine Aufenthaltsorte oder Bewegungsdaten werden dabei nicht an unsere Server oder an den Betrieb übermittelt; wir speichern und werten solche Daten nicht aus. Du kannst standortbezogene Hinweise jederzeit in den Einstellungen von Apple Wallet beziehungsweise Google Wallet auf deinem Gerät deaktivieren. Für die Richtigkeit des hinterlegten Ladenstandorts ist der jeweilige Betrieb verantwortlich.

Widerruf: Du kannst die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Dafür gibt es auf der Rückseite deiner Wallet-Karte (Apple Wallet: Karte umdrehen; Google Wallet: Kartendetails) den Link „Nachrichten abbestellen“. Ein Tipp darauf genügt – du bekommst dann keine Nachrichten mehr, die Karte bleibt erhalten. Alternativ schreibst du an hello@stempelkarten.store unter Angabe deiner Kartennummer. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.

Name und E-Mail-Adresse auf der Karte (nur mit Einwilligung)

Einen Namen und eine E-Mail-Adresse speichert der Betrieb nur, wenn du sie selbst eingetragen und das dafür vorgesehene Häkchen gesetzt hast. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Das Häkchen ist nie vorausgewählt, und die Karte funktioniert ohne genauso.

Die Bestätigung der Adresse und der Schutz vor Missbrauch beim Wiederherstellen beruhen auf dem berechtigten Interesse an einem sicheren und stabilen Betrieb (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Widerruf: Über den Link „Deine Angaben“ auf der Rückseite deiner Wallet-Karte kannst du Name und E-Mail-Adresse jederzeit ändern oder löschen. Ein Tipp darauf genügt, die Karte bleibt erhalten. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.

5. Wer die Daten sonst noch erhält

Auftragsverarbeiter (verarbeiten nur nach Weisung, Verträge nach Art. 28 DSGVO bestehen):

  • netcup GmbH, Daimlerstraße 25, 76185 Karlsruhe: Server-Hosting, Rechenzentrum Nürnberg
  • Supabase Pte. Ltd., 65 Chulia Street #38-02/03, OCBC Centre, Singapur 049513: Datenbank und Dateispeicher, Region EU (Frankfurt am Main). Die Datenverarbeitung findet in der EU statt; für den Vertrag mit Supabase gelten die EU-Standardvertragsklauseln.
  • KEPTAGO LTD („Geoapify“), Paphos, Zypern: einmalige Umwandlung der vom Betrieb eingegebenen Geschäftsanschrift in Koordinaten über den EU-Endpunkt. Dabei werden keine Standort- oder Bewegungsdaten von Gästen übermittelt.
  • Heinlein Hosting GmbH („mailbox.org“), Schwedter Straße 8/9A, 10119 Berlin: Versand der Bestätigungs- und Wiederherstellungsmails, wenn der Betrieb die Angabe einer E-Mail-Adresse anbietet

Eigenständig Verantwortliche für die Wallet-Funktion:

  • Apple Distribution International Ltd., Hollyhill Industrial Estate, Cork, Irland (Apple Wallet)
  • Google Ireland Ltd., Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland (Google Wallet)

Wie Apple und Google die Wallet-Daten auf deinem Gerät verarbeiten, regeln deren eigene Datenschutzhinweise.

Hast du einen Namen hinterlegt, gehört er zum Inhalt der Wallet-Karte; Apple beziehungsweise Google sehen ihn deshalb mit. E-Mail-Adressen von Gästen werden an Apple und Google nicht übermittelt.

6. Wie lange die Daten gespeichert werden

  • Kartendaten: solange die Karte genutzt wird. Karten, auf denen 24 Monate lang kein Stempel gesetzt wurde, werden samt Verlauf gelöscht.
  • Wallet-Registrierung: bis du die Karte aus der Wallet entfernst, spätestens mit Löschung der Karte.
  • Server-Protokolle: 14 Tage.
  • Fehlversuche beim Personal-Login: bis zu 7 Tage.
  • IP-Adresse beim Anlegen der Karte: bis zu 7 Tage.
  • Einwilligung in Nachrichten (Zeitpunkt und Wortlaut): solange die Karte besteht, auch nach einem Widerruf – als Nachweis, dass und wozu du eingewilligt hattest.
  • Gesendete Nachrichten: Text, Zeitpunkt und Empfängerzahl werden beim Betrieb protokolliert; ohne Bezug zu einzelnen Karten.
  • Anzeigename und E-Mail-Adresse: bis du sie selbst löschst, spätestens mit der Karte (24 Monate ohne Stempel).
  • Eine E-Mail-Adresse, die du nicht bestätigst: höchstens 30 Tage.
  • Schaltet der Betrieb die Abfrage aus: 30 Tage danach werden die Angaben dieser Art gelöscht, sofern er sie nicht vorher wieder einschaltet.
  • Einwilligung in Name und E-Mail-Adresse (Zeitpunkt und Wortlaut): solange die Karte besteht, auch nachdem du die Angaben gelöscht hast, als Nachweis, dass und wozu du eingewilligt hattest.
  • Links zur Wiederherstellung einer Karte: 24 Stunden.
  • Anfragen zur Wiederherstellung (IP-Adresse, Betrieb und verschlüsselte Adresskennung): bis zu 7 Tage.

7. Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigten Interesses (Art. 15 bis 21 DSGVO).

Zuordnen lässt sich deine Karte über die Kartennummer; die findest du auf der Rückseite der Wallet-Karte. Hast du eine E-Mail-Adresse hinterlegt und bestätigt, geht es auch darüber. Ohne beides ist eine Zuordnung nicht möglich.

Name und E-Mail-Adresse kannst du ohne Umweg selbst ändern oder löschen, über den Link „Deine Angaben“ auf der Rückseite deiner Wallet-Karte.

Löschen kannst du die Karte jederzeit selbst: Karte aus der Wallet entfernen und die Löschung per E-Mail an hello@stempelkarten.store unter Angabe der Kartennummer beantragen.

8. Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Du kannst dich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren. Zuständig für den Plattformbetreiber ist:

Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Alt-Moabit 59-61, 10555 Berlin
mailbox@datenschutz-berlin.de

9. Keine Cookies, kein Tracking

Auf den Kundenseiten werden keine Cookies gesetzt und keine Analyse- oder Tracking-Dienste eingebunden.

Stand: 16. September 2026